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By W. Lexis, Fr. Paulsen, G. Schöppa, A. Matthias, H. Gaudig, G. Kerschensteiner, W. v. Dyck, L. Pallat, K. Kraepelin, J. Lessing, O. N. Witt, G. Göhler, P. Schlenther, K. Bücher, R. Pietschmann, F. Milkau, H. Diels (auth.)

ISBN-10: 3663193705

ISBN-13: 9783663193708

ISBN-10: 3663195082

ISBN-13: 9783663195085

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Entwicklung der Kultur. im strengen Sinne originelle auf der Welt; denn die Griechen haben die literarischen Gattungen geschaffen". Die Römer haben die praktische Seite der Kultur, namentlich Ingenieur- Rom und das baukunst und Rechtswissenschaft gefördert, in der reinen Kunst und den Christentam. Wissenschaften aber dem von den Griechen übernommenen Erbe kaum etwas hinzugefügt. Ihre weltgeschichtliche Aufgabe war die Vereinigung der ganzen orientalisch-europäischen Kulturwelt zu einem Riesenreich, in dem die Unterschiede der Kultur sich verwischten, die Kultur sich allseitig auf einer immer mehr gleichmäßigen Höhe verbreitete, der innere Verkehr, begünstigt durch die Vorherrschaft von nur zwei Sprachen und durch großartige Straßenanlagen, eine früher nie dagewesene Ausdehnung gewann, zu einem Reich, das den Krieg nur noch an seinen äußersten Grenzen kannte.

Dennoch aber haben sie - und zwar als die ersten - auch in der exakten Naturwissenschaft Großes geleistet. Archimedes hat die Fundamentalsätze der Statik und der Hydrostatik gefunden; vor allem aber ist die wissenschaftliche, von astrologischen Phantasien freie Astronomie griechischen Ursprungs, und Hipparch gehört zu ihren größten Vertretern in allen Zeiten. Er war imstande, durch die Annahme der Exzentrizität der - kreisförmig gedachten - Sonnen- und Mondbahn und die Entdeckung der Bewegung des Apogäums des Mondes für beide Gestirne Tafeln zu berechnen, die mit ihren wirklichen Bewegungen innerhalb der Genauigkeitsgrenzen der damaligen Beobachtungen übereinstimmten.

Aber diese Freiheit stand doch nur einer Minderheit zu, die Mehrheit bestand aus Sklaven und aus Personen minderen Rechtes. In der zweiten Hälfte der Periode aber sind alle diese selbständigen Staatsbildungen von dem der Cäsarenherrschaft unterworfenen römischen Weltreich aufgesogen. Die feste Ausgestaltung des römischen Rechts war mehr eine wissenschaftliche, als eine neue kulturelle Leistung. Die Organisation der Verwaltung des römischen Kaiserreichs war vom technischen Standpunkt bewundernswert, konnte aber doch die Zunahme der inneren Schwäche und Zersetzung des Reichs nicht verhindern.

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Die Allgemeinen Grundlagen der Kultur der Gegenwart by W. Lexis, Fr. Paulsen, G. Schöppa, A. Matthias, H. Gaudig, G. Kerschensteiner, W. v. Dyck, L. Pallat, K. Kraepelin, J. Lessing, O. N. Witt, G. Göhler, P. Schlenther, K. Bücher, R. Pietschmann, F. Milkau, H. Diels (auth.)


by Kenneth
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