Read e-book online Polypharmazie in der Behandlung psychischer Erkrankungen PDF

By PD Dr. Thomas Messer, Prof. Dr. Max Schmauß (auth.)

ISBN-10: 3211798250

ISBN-13: 9783211798256

ISBN-10: 3211798269

ISBN-13: 9783211798263

Psychopharmaka sind integraler Bestandteil einer differenzierten Therapie psychischer Erkrankungen. Prinzipiell wird die Monotherapie empfohlen, in der klinischen Praxis werden aber überwiegend Kombinationsbehandlungen durchgeführt, obwohl nur eine geringe Zahl kontrollierter Studien zu deren Effizienz vorliegen. In diesem Buch werden alle verfügbaren Informationen zur Polypharmazie in der Behandlung psychischer Erkrankungen zusammengefasst und kritisch kommentiert. Polypharmazeutische Kombinationsstrategien in der Behandlung schizophrener und affektiver Psychosen, organischer psychischer Störungen und Angst- und Zwangsstörungen werden umfassend dargestellt sowie der sinnvolle Einsatz bei geistigen Behinderungen, Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen, in der Forensik sowie in der Gerontopsychiatrie und in der Konsiliarpsychiatrie diskutiert. Die 2. Auflage wurde durch Kapitel zu Interaktionen bei Polypharmazien erweitert. Dieses Buch bietet erstmals einen umfassenden Überblick zu den unterschiedlichen Möglichkeiten der psychopharmakologischen Kombinationsbehandlung.

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Dr. med. h.c. Arthur Linder, Willi Berchtold (auth.)'s Statistische Auswertung von Prozentzahlen: Probit- und PDF

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1985, Kocsis et al. 1990, Wolfersdorf et al. 1991, Rothschild et al. 1993). Auch die Kombination von SSRIs und atypischen Antipsychotika erwies sich in offenen (Matthews et al. 2002) und Placebo-kontrollierten Doppelblindstudien (Rothschild et al. 2004) als wirksame und sichere Behandlungsstrategie bei psychotischen Depressionen. B. Fluphenazin, Haloperidol) wegen ihrer besseren Verträglichkeit vorgezogen werden. Es Polypharmazie in der Behandlung depressiver Störungen 25 liegen bisher aber keine kontrollierten Daten zum Vergleich der „neueren“ mit den „älteren“ Antipsychotika bei psychotischen Depressionen vor.

Das praktische Vorgehen bei der Lithiumaugmentationstherapie wird von Schöpf (1989), Zullino und Baumann (2001) und Bauer et al. (2003) übersichtlich zusammengefasst. Bei Patienten, die auf eine Lithiumaugmentationstherapie ansprechen, sollten wirksame Lithiumdosen (Serumspiegel: 0,6–0,8 mmol/l) zusätzlich zum Antidepressivum über einen Zeitraum von mindestens 12 Monaten nach der Remission verabreicht werden (Bauer et al. 2003). a. auf die Syntheserate für Serotonin) sowie ggf. zusätzlich modulatorische Eingriffe in die Regulation der Rezeptorsensibilität oder das Second-MessengerSystem diskutiert (Schöpf 1989, Bschor et al.

6 von 10 Patienten besserten sich gut auf die Lithiumaugmentation, hingegen nur 2 von 14 Patienten auf die zusätzliche Placebobehandlung. 05). In der vor kurzem veröffentlichten Placebo-kontrollierten Doppelblindstudie von Nierenberg et al. (2003) besserten sich von 35 Nortriptylinnonrespondern lediglich 2 von 18 unter einer Lithiumaugmentation (900 mg/d) und 3 von 17 unter zusätzlicher Placebobehandlung. Als mögliche Erklärung für dieses negative Resultat wird zum einen das noradrenerge Wirkprofil von Nortriptylin, zum anderen die Therapieresistenz der untersuchten Patienten auf multiple Antidepressiva herangezogen.

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Polypharmazie in der Behandlung psychischer Erkrankungen by PD Dr. Thomas Messer, Prof. Dr. Max Schmauß (auth.)


by Robert
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